Geschichte

 

 

 

Die Gründung des Clubs und seine Namensgebung

 

 

 

 

Auch in den Jahren vor 1969 wurde im Trierer Raum und in der Eifel bereits regelmäßig Skat gespielt. In Trier und der näheren Umgebung existierten auch schon Skatvereine, die im Deutschen Skat Verband (DSKV) organisiert waren.

Diese Skatclubs, sowie andere Vereine, wie Freiwillige Feuerwehren und Sportvereine, veranstalten öffentliche Preisskatturniere, an denen sich jeder beteiligen konnte. Der Sportverein Ralingen lud zum Beispiel jedes Jahr, seit 1956, zwischen Weihnachten und Neujahr zum Skatturnier ein.

Es gab aber auch etlichen „Privatclubs“ die allwöchentlich, in mehr oder weniger gleicher Runde, in ihrem Stammlokal dem Skatspiel frönten. Diese „Vereine“ gaben sich teilweise auch Namen, obwohl sie keine Vereine im eigentlichen Sinne waren.

So spielten seit 1946 im Gasthaus Lichter auf Schwarzkreuz eine Gruppe von Skatspielern die sich „SCHWOKURA“ nannten. Dieser Name setzte sich aus den Anfangsbuchstaben der  Wohnorte bzw. Ortsteile, in denen die Spieler wohnten, zusammen.    

SCH

für Schwarzkreuz mit Hans Lichter

W

für Windmühle mit Michael Wagner

O

für Olk mit Nikolaus Knebel

KU

für Kunkelborn mit Peter Welter

RA

für Ralingen mit Matthias Lübeck

An einem Wochenende veranstaltete in Schwarzkreuz, einem kleinen Flecken an der Bundesstraße 51, auch der Skatclub Null Trier mit Fritz Tressel an der Spitze, ein Turnier. Die späteren Mitglieder von Pik 7 Ralingen, Matthias Lübeck, Nikolaus Mayer und Peter Welter belegten damals die Plätze 1, 2, und 4.

Fritz Tressel, der unsere Spieler von Turnierbesuchen in der Trierer Gegend kannte, stellte nunmehr das Ultimatum: „Entweder Ihr werdet Mitglied bei Null Trier oder Ihr gründet einen eigenen Skatclub!“

Zu Null Trier wollte man nicht gehen, insbesondere da man wusste, dass durch die Gruppe Schwokura, und deren intensiven Kontakte zum Ralinger Sportverein, einer eigenen Clubgründung wenig entgegen stehen würde. Beim anstehenden Jahresturnier in Ralingen wurde deshalb kräftig geworben und mit Schreiben vom 04.03.1969 zur Gründungsversammlung am 06.03.1969 in das Gasthaus Jakob nach Ralingen eingeladen.

Als Gründungsmitglieder waren dort anwesend:

Peter Hill

Edingen

Albert Huss 

Ralingen

Edmund Jakobs

Ralingen

Hans Lichter 

Schwarzkreuz

Matthias Lübeck

Schäferei

Matthias Thies 

Edingen

Albert Huss nimmt noch regelmäßig und Matthias Lübeck, der Ehrenpräsident von Pik 7, noch ab und zu am Spielgeschehen teil.

Man hatte des weiteren feste Zusagen zum Clubbeitritt für das Jahr 1969 von:

Johann Bauer 

Edingen

Peter Bisenius

Edingen

Matthias Fischels

Edingen

Nikolaus Mayer

Geichlingen

Heinrich Merten

Edingen

Walter Peters

Merteshof

Peter Welter

Kunkelborn

 

Im Laufe des ersten Spieljahres 1969 bzw. mit dem Beginn des Jahres 1970 traten weitere in den Club ein:

Heinrich Fischer

Lahr

Franz Leins 

Ralingen

Ivo Merziger 

Ralingen

Winfried Michels

Godendorf

Jakob Schneider

Ralingen

 

Diese 19 Skatfreunde bildeten die Mitglieder des 1. Meisterschaftsjahres, das Matthias Lübeck für sich entscheiden konnte.

Bei der Gründungsversammlung kam natürlich auch die notwendige Namensgebung für den neu gegründeten Verein zur Sprache.

Hans Lichter schlug folgendes vor:

„Wir sind der kleinste und jüngste Verein.
Wir sind nicht mehr wie PIK SIEBEN, also
lasst uns diesen Namen als Clubname wählen.“

Da kein anderer Vorschlag gemacht wurde und auch niemand gegen diesen Namen etwas einzuwenden hatte, legte man somit als Vereinsname fest:

SKATCLUB PIK 7 RALINGEN, SÜDEIFEL

Der Club wurde zum 01. April 1969 schriftlich beim Deutschen Skatverband in Bielefeld angemeldet.
 

Teilnehmer an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft und Ihre Platzierungen:

Name

Teilnahme

Platzierung

Walter Bechel

1 mal

25.

Nikolaus Mayer

4 mal 

32.; 69.; 95.; 110.

Bernhard Weber

3 mal

50.; 78.; 148.

Udo Stadler

1 mal

72.

Charly Schmalen

4 mal 

22.; 75. ;206; 247

Matthias Lübeck

1 mal

131.

Peter Dichter

1 mal

144.

Ferdinand Steffen

1 mal

145.

Herbert Schreiber

1 mal

164.

Heinrich Fischer

1 mal

167.

Josef Heck

2 mal

173.; 33. (Sen.)

Norbert Berg 

1 mal

179.

Egon Schares 

1 mal

301.

Theo Bretz

1 mal

170.

Claudia Stadler

3 mal

7. / 21. / 11.


Teilnehmer an der Endrunde zur Deutschen Jungendmeisterschaft und Ihre Platzierungen:

Name

Teilnahme

Platzierung

Udo Stadler 

2 mal 

1., Deutscher Jugendmeister; 10.

Stefan Kreuzkamp

1 mal 

13.

Ilse Keuler

2 mal 

2.; 13.

Stefan Keuler

1 mal 

9.


Teilnahme zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft und die Platzierungen:

Name

Teilnahme

Platzierung

Pik 7 Ralingen

7 mal

37.; 41.; 57.; 58.; 60.; 73.; 74.


Landesverbandsmeister/in des LV5:

Norbert Berg 

2002

Claudia Stadler

2003,2007

Endrunde zur Deutschen Tandem-Meisterschaft und die Platzierungen:

Name

Teilnahme

Platzierung

Bretz - Windhausen

1 mal

9.

Heck - Schweicher

1 mal

23.

Stadler - Stadler

1 mal

81.


1. Bundesliga

Pik 7 Ralingen spielte mit einer Mannschaft von 1984 bis 1987 einschließlich in der ersten Bundesliga und dies teilweise recht erfolgreich.

Bei der Aufstiegsrunde 1983 belegte man sogar unter 57 teilnehmenden Mannschaften den beachtlichen 2. Platz. In der Mannschaft wurde eingesetzt:

Peter Knebel; Stefan Kreuzkamp; Nikolaus Mayer; Ivo Merziger; Egon Schares; Ferdinand Simmer; Udo Stadler; Ferdinand Steffen; Josef Heck; Josef Thielen; Matthias Thies

Im Jahr 2004 schaffte man den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Als Meister der zweiten Bundesliga stieg man in die eingleisige Bundesliga auf. Leider folgte 2005 der direkte Widerabstieg.

Im Jahr 2007 stieg die 1 Mannschaft zum 2. Mal in die 1 Bundesliga auf. 2008  konnte der Abstieg wieder nicht verhindert werden.

 

Die 2. Mannschaft schaffte 2008 den Aufstieg in die Oberliga.

Die 2. Mannschaft schaffte 2009 den Aufstieg in die Regionalliga

 


Die Vorstände von Pik7 Ralingen

Die 1. Vorsitzenden des Clubs seit seiner Gründung

Hans Lichter    1. Vorsitzender von 1969 bis 1970

Er war ein Mann der ersten Stunde und half dem Club auf die Beine. Als Wirt von Schwarzkreuz konnte er es nicht verkraften, dass das Gasthaus Jakobs in Ralingen zum Clublokal gewählt wurde und schied deshalb 1971 aus dem Verein aus.


Konrad Gross    1. Vorsitzender von 1971 bis 1973

Er, als studierter Oberlehrer und exzellenter Skatspieler übernahm die Führung des Clubs nach außen. Ihm zur Seite standen im Vereinsvorstand zwei zuverlässige Arbeitspferde mit Lübeck und Thies.


Matthias Lübeck 1. Vorsitzender von 1974 bis 1981

Er legte in seiner ersten Amtsperiode den Grundstein für das innere und äußere Bild des Clubs und baute kontinuierlich auf seiner Vorstandsarbeit der vergangenen Jahre auf.

Das Markenzeichen des Clubs waren vor allem das saubere und faire Spiel. Hierfür garantierten die drei Matthias des Clubs: Lübeck; Peters und Thies. Er ließ die 1. Änderung der Satzung beschließen, die am 3. April 1979 in Kraft trat.


Josef Heck      1. Vorsitzender von 1982 bis 1985

Er leitete den Club auf einer, von Matthias Lübeck übernommenen, soliden Grundlage. In seine Amtszeit fallen die größten Erfolge von Pik 7 überregional. Unter seiner Regie fällt die 2. Änderung der Satzung, die am 14. Januar 1983 in Kraft trat.

1983 begann das Abenteuer 1. Bundesliga mit den Aufstiegsspielen, bei denen Pik 7 den 2. Platz belegte und sich so für den Start in 1984 qualifizierte.


Matthias Lübeck 1. Vorsitzender von 1986 bis 1987

Er stellte sich für seine 2. Amtsperiode noch einmal zur Verfügung, da kein anderer bereit war das Amt zu übernehmen.

In dieser Zeit fällt die 3. Satzungsänderung die am 27. Januar 1987 in Kraft trat.


Ivo Merziger    1. Vorsitzender von 1988 bis 1996

Mit seiner Wahl änderte sich wesentlich die altersmäßige Zusammensetzung des Vorstandes. Einige junge Clubmitglieder wurden in die Chefetage gewählt und es kostete ihnen oft einige Mühen die Zügel richtig anzulegen. Er arbeitet mit großem Einsatz daran die zwischenzeitlich nach unten zeigende Erfolgskurve des Clubs nach oben zu richten. Zum 25-jährigen Vereinsjubiläum wurde Matthias Lübeck zum Ehrenpräsident ernannt.

Am 29. Januar 1993 ließ er die 4. Satzungsänderung des Clubs beschließen.


Theo Bretz      1. Vorsitzender von 1997 bis 2002

Mit Theo Bretz begann eine neue Ära, die Erprobung von neuen Wegen ohne den „alten Geist“ von Pik 7 aufzugeben. Durch eine Umstellung der Ligen auf eine eingleisige 1. Bundesliga wurde die Qualifikation für die neue 2. Bundesliga um einen Platz verpasst. Durch Theo Bretz wurde die Nachwuchsarbeit stark verbessert, Pik 7 hatte eine eigene Jugendmannschaft. Letztendlich war es sein Ziel, die Freude am Spiel als erste Tugend zu platzieren und den Erfolg als angenehmen Nebeneffekt mitzunehmen.

Am 11. Januar 1997 ließ er die 5.  und am 09. Januar 1998 die 6. Satzungsänderung des Clubs beschließen.


Franz-Josef Ferring     1. Vorsitzender 2003 - 2004
 

Udo Stadler     1. Vorsitzender 2005 - 2008

Unter Udo Stadler wurden einige gravierende Änderungen und Neuerungen im Spielsystem praktiziert.

-       Einführung der doppelten Listenführung

-       Erhöhung der Serienanzahl für die Clubmeisterschaft von 25 auf 47

-       Setzen an 12 Spieltagen

-       Einführung des internen Clubpokals
 

-       2007 Verfeinerung der Clubmeisterschaft durch Einführung einer internen und einer offenen Meisterschaft.

Franz-Josef Ferring     1. Vorsitzender seit 2009

 

-       2009 Einführung offener Clubpokal

 

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